Bestattungsarten

Wir informieren Sie über alle Bestattungsformen und berücksichtigen Ihre persönlichenWünsche und Vorstellungen.

Traditionelle Erdbestattung

Sie ist die traditionellste Form der Bestattung. Eine besondere Willenserklärung des/der Verstorbenen ist dazu nicht notwendig. Nach der Trauerfeier wird der Sarg von den Trägern zur Grabstätte gebracht. Der Sarg wird in die ausgehobene Gruft abgesenkt, „ der Erde übergeben“. Als Grabarten stehen Einzel-, Doppel- und Tiefengräber zur Auswahl.

Feuerbestattung

Die Feuerbestattung ist die Übergabe des menschlichen Leichnams an das Feuer in einem Krematorium. Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt beigesetzt. Die Einäscherung wurde bereits in der Antike bei den Römern und Griechen durchgeführt.

Abschied auf See

Die Seebestattung ist eine besondere Form der Urnenbeisetzung. Die Urne mit der Asche wird im Meer außerhalb der Dreimeilenzone in bestimmten Seegebieten beigesetzt. Die Angehörigen können die Urne bis zur Beisetzung begleiten. Die Urne ist aus wasserlöslichem Material, so dass sich die Asche nach ihrer Absenkung im Meer verteilt. Die Angehörigen erhalten grundsätzlich eine Seekarte über den Beisetzungsort. Es besteht die Möglichkeit an Erinnerungsgedenkfahrten oder –feiern teilzunehmen, bei denen die Namen der Verstorbenen auf See verlesen werden.

Anonyme Beisetzung

Unter anonymer Bestattung versteht man die Beisetzung in einer Gemeinschaftsgrabanlage ohne Kennzeichnung der persönlichen Angaben des/der Verstorbenen. Die anonyme Beisetzung ist als Erd- und Feuerbestattung möglich. Angehörige können an der Beisetzung nicht teilnehmen.

Beisetzung im Wald

In den letzten Jahren haben Urnenbestattungen in dafür ausgewiesenen Wäldern zugenommen. Bei einer Bestattung im Friedwald wird die Urne bei den Wurzeln eines Baumes, den man im Vorfeld aussuchen kann, beigesetzt. Es gibt auch Bäume die als Familienbaum erworben werden können, so dass dort weitere Beisetzungen von Angehörigen möglich ist. Es besteht die Möglichkeit eine kleine Namensplatte am Baum anbringen zu lassen. Dem Wunsch nach Baumbestattungen kommen inzwischen auch einige Friedhöfe nach.

Unterschiede zwischen Reihen- und Wahlgrabstätten für Erd- und Feuerbeisetzungen:

Reihengrab

In einem Reihengrab ist nur eine einzige Beisetzung möglich. Die Ruhezeit für die Beisetzungen beträgt 20 Jahre, mit Ausnahme der Beisetzung in der Abteilung für Tot- und Frühgeburten. Hier beträgt die Ruhefrist 10 Jahre. Während dieser Zeit unterhalten die Angehörigen die Grabstätte. Ein "Pflegearmes Reihengrab" ist eine Alternative zu einer anonymen Bestattung. Vorteil eines pflegearmen Reihengrabes bestehen darin, dass die Angehörigen an der Beisetzung teilnehmen können und so auch wissen wo die/der Verstorbene beigesetzt ist.
Die Pflege des Grabes (Rasenfläche) wird, wie auch bei der anonymen Bestattung, von dem Friedhof übernommen. Die Veranlassung zur Legung einer kleinen Liegeplatte steht den Angehörigen frei. Ein individuelles Ausschmücken der Grabstätte ist grundsätzlich nicht erlaubt. Meistens gibt es für diese Grabfelder aber einen zentralen Platz an dem Angehörige Blumen ablegen können.

Wahlgrab

Die Wahlgrabstätte kann grundsätzlich individuell ausgesucht werden. In vielen Gemeinden besteht die Möglichkeit, ein Tiefgrab zu erwerben. Dies bedeutet, dass mindestens zwei Erdbestattungen übereinander möglich sind. Es können auch mehrere Wahlgräber nebeneinander erworben werden. Für diese Gräber gibt es gemäß entsprechender Friedhofssatzungen eine Ruhefrist. Nach deren Ablauf kann die Grabstätte verlängert und auch wiederbelegt werden. Oft ist die zusätzliche Beisetzung von Urnen möglich. Diese Grabstätten können individuell gestaltet werden, wobei die Friedhofssatzung zu beachten ist.

Urnenauswahlmöglichkeiten